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Kirche und Pfarre

Die ursprünglich zum Sprengel der Pfarre Hengsberg, der Mutterpfarre des unteren Kainachtales, gehörende Pfarre Preding ist seit dem Jahre 1355 als Sitz eines Pfarrvikars nachweisbar und hatte somit damals das Tauf- und Begräbnisrecht. Doch weiterhin hatte der Pfarrer von Hengsberg, der als Archidiakonatskommissär auch regionaler Stellvertreter des Bischofs war, das Recht, dem Bischof bei Vakanz der Pfarre Preding einen in seinen Augen geeigneten Priester als neuen Pfarrer vorzuschlagen und zu präsentieren. Die Vogtei, Schutz und Schirm der Pfarre Preding in weltlichen Angelegenheiten, lag hingegen bei der Herrschaft Hornegg, wie auch die Herren von Saurau in ihrer Teilungsurkunde des Jahres 1456 ausdrücklich festhielten: „die vogttey auff vnser frawen pharkirkchen zu Preding vnd auff des pharrer vnd andern gutern die zu Harnegkh gehorent.“ Da die Pfarrkirche mit Sicherheit aus der Burgkapelle, einer Eigenkirche der Predinger und nachmals der Hornecker, hervorgegangen war – darauf weist auch das Patrozinium „Maria in Dorn“, ursprünglich „Maria im Turm“ –, rührten auch die Untertanen der Pfarr- und Kirchengülten von der Herrschaft Hornegg her; die Vermengung der pfarrlichen und herrschaftlichen Untertanen ist besonders im Umkreis des Pfarrhofes gut zu erkennen, so daß dieser möglicherweise an der Stelle des abgekommenen Burgstalles der Predinger steht. Die Verwalter der Herrschaft Hornegg wirkten auch führend bei der Nachlaßinventur verstorbener Pfarrer sowie bei der Prüfung der Kirchenrechnungen mit.

 

 

Die Pfarre Preding und ihre Grenzen

„Ist denn die Mutter Gottes in Preding?“

Die wirtschaftlichen Grundlagen der Pfarre

Der Kirchenbau

Die Innenausstattung der Pfarrkirche

Gottesdienst, Seelsorge und pfarrliches Leben

Die Pfarrer

Die Kapläne

Dorfkapellen in der Pfarre

Das Haus vlg. Marktmüller und seine Geistlichen

Kirchliches Vereinswesen einst

Katholische Frauenbewegung

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